Mittwoch, 14. januar 2009
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Alles geht, doch wir bleiben stehen,
lassen einfach so die Zeit vergehen.
Wir stehen still im Rad der Zeit,
das Ende ist schon nicht mehr weit.
ich schreibe Zeilen, wie Worte aus Gold,
wie alles kam, so hab ich's nicht gewollt.
All die Bilder, eine Flut
Ge3fühle von Trauer Hass und Wut.
All das war so lang gebannt,
hat sich Tief in mein Herz gebrannt.
Der Blick früher sorglos und Frei,
heute verändert, fast einerlei.
Alle meine Träume verloren,
ertränkt ind Trauben, lang vergoren.
Zurück ins Rad der Zeit,
mich vom Schmerz befreit,
zu neuen Taten bereit,
wieder lieb und gescheit.
Was wir sind kann keiner ändern,
die Welt ist vollgestopft mit Blendern,
Lügnern und dergleichen,
die die höchsten Ämter erreichen.
Doch das, was wir nicht sind,
das macht und Blind,
was wir nicht sind nimmt uns die Sicht,
treibt uns fort vom Heil'gen Licht.
Lässt und in die Schatten gehen,
lässt und vor Fremden Türen stehen.
Warum das alles so ist,
ich frage auch, ich weiss es nicht.
Warum wir uns so verändern,
was uns macht zu miesen Blendern,
Neues Glück erreicht,
aufs neue ist das Herz erweicht,
und die Erinnerung verblasst,
egal, ich hab sie eh gehasst.
Ich wend' mich neuen Zeilen zu,
im Mittelpunkt stehst diesmal du,
diesen Weg gehen wir nun zusammen,
durch Krieg, Hass, Feuer und Flammen.
Unsre Segel stehen im Wind,
mit dir Leben, wie wir sind,
Mit dir neue Abenteuer erleben,
der ewigen Sonne und Liebe zugegen.
In Worte kann ich's eh nicht fassen,
so kann ich's auch gleich ganz lassen,
was ich dir sagen will,
mit dir steht die Zeit nunmal still..
von Erathos
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veröffentlicht in: Gedichte
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