Montag, 15. september 2008
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Ich fühle wie mein Herz bricht,
fern von Liebe und deinem Licht.
Diese Kälte in mir drin,
weil ich verloren ohne dich bin.
Ich weiss, dass ich nicht vergessen kann,
doch wenn ich verarbeite, was dann?
Unsere Liebe ist erfror’n,
und ich habe den Kampf verlor’n.
Ich versuche einen anderen Weg zu gehen,
in fremden Gefilden meinen Mann zu stehen.
Neue Felder zu ergründen,
mich mit neuen Mächten zu verbünden…
Ich versuche ein anderer zu sein,
weniger seltsam, weniger allein.
Das war genau das, was mich Konstant gemacht,
und genau an das hab ich nicht gedacht.
Ich bin immer der Baum gewesen,
habe in Gesichtern anderer gelesen.
Wuchs immer der Sonne entgegen,
dein Licht kam mir da sehr gelegen.
Jetzt bin ich im Schatten gefangen,
kein Licht kann mehr zu mir gelangen
Alles gute, was mir geblieben ist,
sind die Momente, wenn sie bei mir ist.
Ich kann erst vergessen, wenn diese Zeilen nicht mehr sind, doch sind es nicht diese Zeilen, die mich zu dem
machen, der ich bin? Wie kann ich ein normales Leben führen, ohne das zu verlieren?
von Erathos
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veröffentlicht in: Gedichte
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